Jumiko in Naila 2018

Am 29. September waren wir auf der Jugendmissionskonferenz in Naila, wo wir beim Stand von OMF mitgeholfen haben. Auf der Konferenz waren über 20 Missionswerke vertreten und schätzungsweise 100-150 Besucher anwesend. Das tolle war, dass wir am Stand von WEC International, der uns gleich gegenüber war, ein Missionarsehepaar kennengelernt haben, das 27 Jahre in Japan gedient hat. So hatten wir gleich spannende Gesprächspartner fürs Abendessen, von denen wir viel Wertvolles erfehren durften!

Bühne

Die Konferenz begann mit einer Stunde, in der die Besucher sich die Stände anschauen konnten. Dabei kamen auch einige zu uns und wir konnten ihnen unser Zeugnis und über Japan erzählen. Danach gab es einen sehr motivierenden und herausfordernden Vortrag von Heinz Spindler, einem Missionar der in Serbien tätig ist, mit dem Thema „Folge mit nach!“. Sein Hauptpunkt war, dass es keinen großen Mut erfordert Jesus mit ganzem Herzen nachzufolgen und Ihm die Regie über das ganze Leben zu geben – er braucht eher Mut dies nicht zu tun.

Im Anschluss ging es mit den Seminaren los, von denen wir eins halten durften. Unser Thema war „Bereit“. Sechs junge Leute kamen und wir erzählten davon, wie Jesus unsere Suche nach einer tieferen Beziehung mit Ihm, Julians Doktorarbeit und die „Pineapple Story“ dazu benutzt hat, um uns auf unseren Ruf vorzubereiten. Wir schauten uns den Vers

„So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.“

Lukas 14, 33

an und dachten darüber nach von welchen Dingen und Rechten wir lossagen und sie an Jesus abgeben müssen, um Jünger Jesu zu werden. Wir konnten unseren Zuhörern ansehen, dass sie ernsthaft zum Nachdenken kamen.

Am Abend durften wir zudem auf der Bühne kurz von unserer Berufung erzählen und über die geistliche Situation in Japan berichten. Wir haben gemerkt, dass Jesus bei den Gesprächen, im Seminar und am Abend durch uns eine ganze Menge mehr gesagt hat, als wir vorbereitet hatten, und die Zeit zu 100% ausgenutzt hat. Wir hoffen, dass Er uns dazu gebrauchen konnte, viele junge Menschen zu erreichen und zu ermutigen, Seinem Ruf zu folgen und Ihm völlig zu vertrauen.

„Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen; aber vom HERRN kommt, was die Zunge reden wird.“

Sprüche 16, 1 (Luther 2017)

Gebetsstadt

Neben den Ständen gab es in der Halle auch eine große „Gebetsstadt“, wo man an verschiedenen Stationen für unerreichte Volksgruppen beten konnte. Darunter war auch eine Weltkarte, auf die man mit bunten Leuchtdioden beklebte Magnete werfen konnte, um anschließend für das getroffene Land zu beten.

Das erinnerte mich daran, dass wir in unseren Gebetszusammenkünften, Bibelstunden und Gottesdiensten so oft nur defensiv beten, für aktuelle Gesundheitsprobleme und Prüfungen, die uns gerade beschäftigen. Diese Dinge in Ehren, aber sollten unsere Gebet nicht in erster Linie den großen Auftrag unseres Herren dienen als sich komplett um unser Privatleben zu drehen. Es wird Zeit in die Offensive zu gehen. Nehmt euch eine Weltkarte und betet für ein Land nach dem anderen. Schaut euch bei Joshua Project oder anderen Seiten um, welche Volksgruppen es in diesen Ländern gibt und ob sie Zugang zum Evangelium haben.

OMF hat sich für Japan unter anderem folgende Gebetsziele gesetzt:

Betet für 200 neue Arbeiter bis 2020.
Betet, dass sich die Zahl von Japans Gemeinden bis 2030 verdoppelt.
Betet für eine Missionsbewegung innerhalb von Japan.
Betet für junge Pastoren und Mitarbeiter in den japanischen Gemeinden.

Filler

„Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende!“

Matthäus 9, 37-38