Tenzlers in Japan

Rundbrief #23 – 21.10.2025

OMF
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Liebe Familie und Freunde,

Wir haben großartige Neuigkeiten für euch! Der Einsatzort für unseren nächsten Term in Japan wurde nun offiziell beschlossen und bekanntgegeben. Wir werden, so Gott will, im März 2026 nach Hokkaido zurückkehren und nach einem dreimonatigen Sprach-Auffrischer in der Nagayama-Gemeinde in Asahikawa anfangen zu arbeiten. Unsere genauen Aufgaben müssen noch besprochen werden, aber wir werden auf jeden Fall den Pastor der Gemeinde in der lokalen Evangelisation im Stadtteil Nagayama unterstützen, sowie mit einer Gemeindegründung in Nayoro, einer Stadt die etwa eine Stunde nördlich von Asahikawa liegt. Die Nähe zu Kitami gibt uns außerdem die Möglichkeit unsere bereits etablierten Jüngerschaftsbeziehungen weiterzuführen.
Asahikawa ist mit etwa 322.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf Hokkaido und befindet sich im Zentrum der Insel umringt von hohen Bergen. Vom Klima her ist sie berüchtigt, den Schnee-Reichtum Sapporos und die Winterkälte Kitamis in sich zu vereinen. Aber das berühmte Asahikawa-Ramen, eine reichhaltige Nudelsuppe, und die zahlreichen Onsen-Badehäuser sorgen auch in der kalten Jahreshälfte für Aufwärmung.
Asahikawa hat auch eine lange christliche Geschichte. Zum einen ist es der Heimatort der bekannten christlichen Schriftstellerin Ayako Miura (1922-1999), die wir in unserem Rundbrief #12 erwähnt haben, sowie ein Wirkungsort des Missionarsehepaars Pierson, bekannt aus Rundbrief #17, das dort zwischen 1901 und 1914 große Erweckungen erleben durfte. Heute gibt es in Asahikawa mindestens 24 christliche Gemeinden unterschiedlichster Denominationen.
Dankt Gott für sein bisheriges Wirken in Asahikawa und für seine zukünftigen Werke, an denen er auch uns teilhaben lassen will.
Betet bitte für alle Vorbereitungen, die noch für unsere erneute Ausreise im März nötig sind, wie z.B. medizinische Untersuchungen.
Bis Mitte Oktober durften wir noch die ligurische Sonne genießen.

Heimataufenthalt – zweite Halbzeit

Mit dem Ende unseres Urlaubs im September und Oktober begann die zweite Hälfte unseres Heimataufenthalts. Frisch erholt durften wir wieder ans Werk gehen. Zuerst ging es nach Gummersbach, wo wir in der Evangeliums-Christen Gemeinde am 17. Oktober einen Jugendabend veranstalten und am 19. Oktober im Gottesdienst einen Missionsbericht geben konnten. Den Vormittag des Tages dazwischen verbrachten wir ebenfalls mit Leuten aus der Gemeindejugend, die uns von morgens bis mittags Löcher in den Bauch fragten. Wir durften so viel tiefe Gespräche über Nachfolge, Gottvertrauen und Herzensveränderung führen! Wir sind Gott so dankbar, wie er unsere Erlebnisse und Erfahrungen in Japan verwendet, um auch die Christen in Deutschland zu ermutigen und herauszufordern.
Die Woche drauf am 25. und 26. Oktober findet in Mücke das Herbstmissionsfest 2025 von OMF Deutschland statt. Unter dem Motto „Welt im Wandel – Gott am Werk“ wollen wir gemeinsam entdecken, wie Gott gerade in Umbrüchen Neues schafft – in Asien, in Deutschland und in unserem persönlichen Leben. Ganz besonders freuen wir uns, dass der General-Direktor von OMF International Dr. Joseph Chang aus Taiwan diesmal als Referent dabei ist. Wir durften ihn bereits letztes Jahr während unserer Zeit in der OMF-Zentrale in Singapur kennenlernen. Wir werden an beiden Tagen beim Workshop „Gott am Werk in Kambodscha und Japan“ mitwirken. Du bist herzlich eingeladen! Unter dem obigen Link kannst du dich für einen oder beide Tage anmelden.
Nach dem Herbstmissionsfest geht es für uns direkt weiter in die Niederlande, wo wir an unserer ehemaligen Bibelschule Cornerstone am 27. Oktober einen Vortrag über unsere Erfahrungen auf dem Missionsfeld halten und den Bibelschülern Rede und Antwort stehen werden. Bis zum 1. November werden wir in den Niederlanden und im Rheinland Unterstützer besuchen und am 2. November vormittags in der Evangelischen Freien Gemeinde Kleve einen Missionsbericht mit Predigt geben und am Nachmittag in einer Gemeindegründung in Aachen.
Dankt Gott für die großartigen Veranstaltungen vor und nach unserem Urlaub in der EFG Hüttenberg-Hochelheim, der EFG Bayreuth, im Haus Schomer in Speichersdorf und dieses Wochenende in Gummersbach. Jedes Mal hat der Heilige Geist in ganz besonderer Weise gewirkt und durch uns Gottes Größe und Treue verherrlicht.
Betet bitte, dass das OMF Herbstmissionsfest ein großer Erfolg wird und sich viele Leute mit Gottes Begeisterung für seine Mission anstecken lassen. Betet auch für gute Begegnungen und Bewahrung auf unserer langen Fahrt danach.

129. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg

Standarbeit auf der Allianzkonferenz mit japanischen Spielen und Stäbchen-Challenge.
Weil es leider nicht mehr in den letzten Rundbrief gepasst hat, wollen wir noch einen kurzen Bericht über die Allianzkonferenz im August nachschieben.
Auch wenn der Fokus der Allianzkonferenz selbst seit Anbeginn ihres 139-jährigen Bestehens eher auf Fragen des geistlichen Lebens beruhte – diesmal ging es um Anwendungen aus dem Kolosserbrief – war der Geist der weltweiten „evangelischen Allianz“ deutlich spürbar. Von diesem Geist hat auch Hudson Taylor, der Gründer der China-Inland-Mission (heute OMF), oft gesprochen, u. a. in seinen Aufrufen, dass Christen aus unterschiedlichen evangelikalen Konfessionen in der Nachfolge ihres gemeinsamen Hauptes Jesu Christi durch Gebet und Zusammenarbeit sich an seiner Mission beteiligen mögen.
So schrieb er in seinem Missionsblatt „China‘s Millions“ im Dezember 1889: „Was können wir angesichts des biblischen Auftrags von Jesus – „Predigt das Evangelium aller Kreatur!“ – tun, um so bald wie möglich zu jeder Familie in China wenigstens einmal die wertvolle Botschaft von Jesus zu bringen?“ Seine Antwort lautete: „Kommt als Christen aus allen Kirchen und Gemeinden auf Basis der Evangelischen Allianz zusammen und betet, betet, betet! Betet um 1.000 Missionare für China!“ Dieser Aufruf gab damals den Zündfunken, dass sich die ersten deutschen Missionare 1890 aufmachen, um mit Taylor im Inland Chinas mitzuarbeiten.
Für uns war es sehr spannend, von diesen geschichtlichen Hintergründen und der Einheit im Leib Christi selbst über die Grenzen der damaligen Nationalstaaten hinweg zu erfahren, und auch von der Tatsache, dass Hudson Taylor selbst 1896 an der Allianzkonferenz teilgenommen hat (siehe Foto).
Hudson Taylor auf der 11. Allianzkonferenz 1896.
Wir sind sehr dankbar für die vielen Begegnungen auf der Allianzkonferenz vor allem während unseres Workshops mit dem Thema „Jesus ist das Haupt der Gemeinde – auch in Japan“ über Kolosser 1,18.

Ohren auf: Ein neuer Podcast-Beitrag von uns

Unser jüngster Beitrag bei Mango-Radio, dem Podcast von OMF Deutschland, ist draußen! Diesmal ist das Thema „Fasten hat unser Gebet verändert“. Wir erzählen über unsere Erfahrungen mit Fasten, anhaltendem gemeinsamen Gebet und Gebetserhörungen.
Habt herzlich Dank für euer Interesse an unserem Weg in Gottes Mission, für euren Beistand im Gebet, und für eure treue finanzielle Unterstützung!
Julian & Karolina

Julian und Karolina Tenzler sind mit OMF International in Japan unterwegs.

Sie helfen japanischen Christen ihr eigenes Umfeld und ihre persönlichen Netzwerke mit Gottes froher Botschaft zu erreichen. Dabei ermutigen sie diese im Vertrauen auf Gott, in der entschiedenen Nachfolge Jesu und in der lebendigen Gemeinschaft untereinander.

Wie alle OMF-Missionare leben wir von Spenden.

Spendeninformationen

Kontoinhaber: OMF International Deutschland e.V.

IBAN: DE76 5185 0079 0350 0051 61 – BIC: HELADEF1FRI (Sparkasse Oberhessen)

Verwendung: Unterhalt Tenzler, [Spendername], [Adresse für Spendenbescheinigung]

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Julian & Karolina Tenzler
Bodenseering 15
95445 Bayreuth

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